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SP-Wahl 2015 vom 29.6. bis 3.7.

Ab morgen beginnt der Wahlkampf an der HHU. Auch unsere Plakate könnt Ihr wieder im gewohnten PINK bewundern.

Wählen könnt Ihr ab Montag, den 29. Juni bis Freitag, den 3. Juli. Die Wahlurnen findet Ihr an den Foyerbereichen der Fakultäten, der Mensa, der ULB und der OASE. Die Kitty Hooligans findet Ihr auf dem Wahlzettel als Liste 5.

Wir haben für Euch eine kurze Wahlinfo zusammen gestellt, auf der Ihr unsere aktuellen Forderungen und Kandidierenden findet. In der Wahlwoche (29.6.-3.7.) könnt Ihr uns auch direkt an unserem Wahlstand Fragen stellen, Kuchen essen und Seifenblasen pusten.

Am Donnerstag, den 25. Juni 2015, findet eine Podiumsdiskussion des Hochschulradios mit Vertreter*innen aller zur Wahl antretenden Listen statt. Unsere Spitzenkandidatin und aktuell stellvertretende SP-Präsidentin Kathi wird sich den Fragen des Hochschulradios stellen. Die Veranstaltung beginnt ab 19 Uhr in Hörsaal 5C.

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Düsseldorf stellt sich queer Demo vom 26. März 2015

dssqGestern, Donnerstag der 26.03.2015 um 13 Uhr, haben sich die Kitty Hooligans an der DSSQ Demonstration vor dem Polizeipräsidium beteiligt. Besonders die Rede des Türkei Zentrum e.V. Sprechers hat den Nagel auf den Kopf getroffen, als er der Polizei die rechtlichen Grundlagen vorlas, mit denen sie den Parolen und Übergriffen der Rassist*innen und Faschist*innen der Dügida-Bewegung ein Ende bereiten könnten – wenn sie nur wollten! Es darf kein Forum für die Hasstiraden der Dügida in Düsseldorf und andernorts geben!
Hier unser Redebeitrag :

Hallo, wir sind die Kitty Hooligans, queer-feministische Liste an der Universität Düsseldorf.

Wir nehmen seit den ersten Dügida-Aufmärschen an den Gegendemonstrationen in Düsseldorf teil. Wir sind schockiert darüber, dass die Rassist*innen mit kaum Einschränkungen durch die Polizei, ihre Parolen in der Düsseldorfer Innenstadt verbreiten können und das auch noch bis Ende dieses Jahres vorhaben. Es ist unfassbar, dass die Stadt und das Land diesen Raum für rassistische Hasstiraden einräumen. 

Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit werden hier als migrantisch wahrgenommene Anwohner*innen angegriffen und beschimpft, Naziparolen gesungen und der Hitlergruß gezeigt. Zudem nimmt die Gewalttätigkeit von Dügida gegenüber Gegendemonstrant*innen stetig zu, das Eingreifen der Polizei ist dabei meist einseitig und schützt oft die Täter*innen. Auf den Gegendemos wollen wir uns den Rassist*innen entgegenstellen, werden dabei aber von der Polizei massiv eingeschränkt und mit Pefferspray und Schlagstöcken eingeschüchtert.

Damit Dügida laufen kann, scheint jedes Mittel gerecht.

Auch wenn die Möglichkeit, die Dügida-Demonstrationen abzubrechen, besteht, ignoriert die Polizei lieber volksverhetzendes Gehabe und bietet Rassist*innen ein Forum. 

Wir fordern, dass Demos mit faschistischen Inhalten schärfer eingeschränkt oder unmöglich gemacht werden. Stattdessen werden antirassistische Aktivist*innen kriminalisiert.

Dabei ist der antirassistische Kampf in einem Land mit unserer Geschichte notwendig und unabdingbar.

Wir fordern, dass alle Verfahren gegenüber Antirassist*innen eingestellt werden. Wenn wir es nicht schaffen, aus der Geschichte zur lernen, dann laufen wir Gefahr, dass ein weiteres Mal Verfolgung und Vernichtung zum Alltag werden.

Deswegen rufen wir euch alle auf weiterhin an den Demonstrationen teilzunehmen!

Wir müssen uns gemeinsam für eine echte Demokratie einsetzten, für eine Gesellschaftsform, in der kein Mensch in Angst leben muss!

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Einer der Gründe weshalb wir Feminismus brauchen

Vielen Dank an http://www.femguist.wordpress.com für den Artikel & dass wir den auch posten dürfen!

Die alltägliche heteronormative sprachliche Exklusion – oder auch: Facebookinteraktion unter Akademiker*innen

Das generische Maskulinum ist sehr stark in der deutschen Sprache verwurzelt und für viele Nutzer*innen der Sprache auch der absolut erstrebenswerte Normalzustand. Warum sich mit unbequemen Worten wie Teilnehmenden oder Studierenden herumplagen, wenn doch ohnehin alle wissen, dass mit “Teilnehmer” und “Studenten” alle gemeint sind. Auch die Frauen. Doch was ist mit Frauen*? Oder Menschen die sich generell nicht in binäre heteronormative Sprachmuster pressen lassen wollen? Stein des Anstoßes für diesen Artikel ist eine Diskussion innerhalb einer Facebook-Gruppe in der sich studierende/studierte Akademiker*innen unterschiedlicher sprachwissenschaftlicher Studiengänge tummeln. Eine Teilnehmerin äusserte den Gedanken, dass es wünschenswert wäre, die der Gruppe zugehörige Website zu gendern. Neben einigem Zuspruch war die Qualität der Beiträge jedoch sehr heterogen (haha). Selbst Sprachwissenschaftler*innen, die sich dem Präskriptivismus (nicht wertende Beschreibung von Sprache und die Erkenntnis, dass Sprache stetigen Wandelprozessen unterliegt) zuordnen kamen mit dem bereits genannten Argument, dass ja klar wäre, dass alle gemeint sind. Ausserdem ist das Deutsche halt so. Des Weiteren seien gegenderte Texte ohnehin “unlesbar”. Dass solche Texte unlesbar sind, lässt sich bereits anhand von Studien widerlegen. Braun et al. (2007) testeten in einer Leseverständlichkeitstudie(1) die Lesbarkeit von gegenderten Texten (Binnen-I bzw. Neutralisierte Beidnennung) – überraschendes Ergebnis? Die Lesbarkeit wird dadurch NICHT verschlechtert. Einzig die männlichen Teilnehmenden (es wurden Frauen und Männer getestet) bewerteten die Textfassung mit dem generischen Maskulinum am besten, jedoch ohne, dass dies einen nachweisbar besseren Effekt auf das Textverständnis gehabt hätte.

Doch zurück zu der unfundierten Facebook-Diskussion. Der Gedanke Menschen in die Sprache zu inkludieren die sich nicht in binären Geschlechtskategorien wieder finden, liegt einigen Teilnehmenden scheinbar fern. Ein Teilnehmer geht sogar so weit folgendes Zitat von sich zu geben wenn du irgendwo dazugehören willst, pass dich halt an oder sorg dafür, dass du toleriert wirst.“. Des Weiteren führte der Schreiber an, dass alle sprachlichen “Probleme” sich ohnehin lösen ließen, wenn einfach alle mal ein wenig mehr Selbstbewusstsein hätten.Der Stärkere gewinnt also, wer sich nicht eingeschlossen fühlt hat einfach nur kein Ego. Weiterhin wird gefordert die (meiner Meinung nach) ignorante Meinung zu tolerieren, um toleriert zu werden “ wenn man sich selbst ständig als abgesondert darstellt “. Alleine die Nutzung von Begriffen wie “abgesondert” impliziert, wie stark Heteronormativität auch (oder vielleicht auch besonders) in akademischen Kontexten der geltende Standard ist. Ich, als Cis-Frau(2), sehe mich nicht als “abgesondert” an, nur weil ich kein Cis-Mann bin. Des Weiteren empfinde ich es als ausgesprochen herablassend generell auf nicht cis-männliche Menschen mit dem Wort “abgesondert” zu referieren.

Ich persönlich erwarte von keinem Menschen in meinem Umfeld, permanent jedes einzelne gesprochene Wort zu analysieren und zu überlegen was denn nun genau noch “erlaubt” ist. Ich wünsche mir einfach nur einen reflektierteren Umgang mit Sprache und vor allem der priviligierten Rolle von Sprechenden die sich ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen und sich auch vom generischen Maskulinum eingeschlossen fühlen. Enttäuschend finde ich nur, dass die pure Äusserung eines Wunsches (die Beitragsstellerin hatte nichtmal das Gendern eingefordert sondern primär einen Denkanstoss gegeben) nicht komplett sachlich behandelt werden kann, sondern mit Sprüchen die auf ein mangelndes Selbstbewusstsein abzielen die ganze Thematik komplett unreflektiert und nicht einem akademischen Diskurs würdig von einigen Teilnehmenden abgelehnt wurde. Wenn diese Personen jedoch in jeder Ebene ihres Lebens ähnlich engstirnig argumentieren und agieren – Tschüss, schönes Leben noch!

(1)Braun et Al. (2007). Der Einfluss generisch maskuliner und alternativer Personenbezeichnungen auf die kognitive Verarbeitung von Texten, Psychologische Rundschau,58(3).Hofgrefe Verlag Göttingen

(2)als Cis-Frauen/Cis-Männer werden Menschen bezeichnet, deren biologisches Geschlecht auch mit dem selbstwahrgenommenen übereinstimmt.

(KS)

Ihr findet den Artikel ursprünglich hier: http://femguist.wordpress.com/2014/11/04/die-alltagliche-heteronormative-sprachliche-exklusion-oder-auch-facebookinteraktion-unter-akademikerinnen/

 

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offenes Listentreffen

Das Treffen für Erstis und alle anderen, die uns kennen lernen wollen

Wann?       am 29. Oktober 2014
Wo?            im Lot Jonn
Wann?       18:30 Uhr
Wir freuen uns auf euch!
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Es ist wieder soweit… Männerkongress in Düsseldorf geht in die dritte Runde

Am 19. und 20. September hat, wie bereits seit 2010 alle zwei Jahre, der sogenannte „Männerkongress“ an der Universität Düsseldorf stattgefunden – diesmal unter dem Titel

„Angstbeißer, Trauerkloß, Zappelphilipp? – Seelische Gesundheit bei Männern und Jungen“

Bereits in den letzten Jahren nutzten die Veranstalter der Männerkongresse das durchaus nachvollziehbare und berechtigte Anliegen, die Auswirkungen von Geschlechterstereotypen, die einerseits zunehmend hinterfragt werden, gleichzeitig aber nach wie vor Bestand haben, auf insbesondere Jungen* und männliche* Heranwachsende, zu beleuchten, um antifeministischen Positionen eine Plattform zu bieten.

Dagegen formierte sich im Jahre 2012 ein von einem Bündnis verschiedenster Gruppen getragener Protest, der von Informationsmaterialien und -ständen begleitet war, die darauf hinwiesen, wen sich die Veranstalter da ins Boot holten: führende Vertreter einer Männerrechtsbewegung, die nicht davor zurückschreckt, feministische Errungenschaften wie bspw. Frauenhäuser zu verunglimpfen, Kampagnen gegen Homosexuelle zu starten und ihre Ansichten in rechten Publikationen zu veröffentlichen. Durch den Protest ist es gelungen, diesen Kritikpunkte eine breite Öffentlichkeit zu verschaffen.

Das entschiedene Auftreten gegen diese Positionen scheint nun Früchte getragen zu haben. So ist der klar antifeministische agens e.V. nicht länger als Kooperationspartner genannt und anstatt die führenden Vertreter der deutschen Männerrechtsbewegung einzuladen, sitzen nun auch immerhin vereinzelte Frauen auf dem Podium. Während dieses Programm eine deutliche Verbesserung zu den letzten Jahren darstellt, treten mit Ralf Bönt und Walter Hollstein nach wie vor prominente Anhänger von Thesen, wie sie auch in der Männerrechtsbewegung aufgegriffen werden, auf.

So hat die Autorenlesung von Ralf Bönt – eine von drei möglichen Abendveranstaltungen im Rahmen des Männerkongress – sicher auch zumindest Auszüge aus seinem aktuellsten Buch „Das entehrte Geschlecht – ein notwendiges Manifest für den Mann“ enthalten. In diesem argumentiert der Autor, dass Männer* inzwischen schlechter gestellt sein, indem er die Situation sozial hoch positionierter, gebildeter Frauen* – die alltägliche sexuelle Belästigung wischt er kurzerhand als Probleme, die individuell und nicht gesellschaftlich zu lösen seien, weg – mit der aller Männer* vergleicht. Dafür beruft er sich häufig auf einzelne prominente Beispiele, ohne zu erkennen, dass gerade ihre Sichtbarkeit verdeutlicht, dass es sich eben um Ausnahmefälle statt die Regel handelt.

Die Situation von Frauen*, die nicht nur aufgrund des Geschlechts, sondern auch aufgrund von Klassismus oder Rassismus diskriminiert werden, blendet Bönt völlig aus.

Walter Hollstein, der die öffentlichkeitswirksame Aufgabe übernahm, den Eröffnungsvortrag zu halten, plädiert in seinen Vorträgen und Schriften regelmäßig für eine „Rekonstruktion“ eines Männlichkeitsbildes, in dem Eigenschaften eine wichtige Rolle zukommen soll, die er als Jungen und Männern eigen vorstellt, wie „Wettbewerb, Leistungsstreben oder Autonomie“. Er wirft „dem Feminismus“ vor, Frauen* einseitig in rein positivem Licht darzustellen, welches sie als unfehlbar erscheinen lässt, während Männer* angeblich pauschal abgewertet würden.

Zwar ist es zu verurteilen, dass Hollstein in nicht haltbaren Vorstellungen von „weiblichen“ und „männlichen“ Eigenschaften verhaften bleibt und feministischen Bewegungen ihre Berechtigung abspricht, aber er führt auch drängende Probleme an, die durchaus eine intensive Debatte verlangen:

das Hinterfragen und Ablegen jeglicher einengender Geschlechterrollen – für Frauen*, Männer*, Trans*, Inter*, Queer*, für alle !

Die Besetzung auf dem Podium des Männerkongresses ist also immer noch gespickt mit Sexisten, die der Männerrechtsbewegung nahe stehen. Auf Basis konservativer Rollenvorstellungen, also Idealen, bei denen es genau zwei hierarchisch voneinander getrennte Geschlechter gibt, lässt sich keine moderne Kindererziehung aufbauen. Solange der Männerkongress in Düsseldorf sein Programm mit reaktionären und homophoben Podiumsspechern besetzt, ist er uns ein Dorn im Auge! Wir fordern die Veranstalter dazu auf, sich kritisch zu diesen Referenten zu positionieren und in Zukunft von Positionen der Anhänger der Männerrechtsbewegung zu distanzieren!

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Danke, dass ihr uns gewählt habt –Wir sind im Asta! (Eine Stellungnahme zur derzeitigen Situation)

Nach der diesjährigen Wahl, bei der die Kitty Hooligans zwei von 17 Sitzen im Studierendenparlament für sich gewinnen konnten, waren die angetretenen Listen nicht in der Lage, eine Koalition, die den Vorstand stellen könnte, zu bilden. Viele Listen erklärten, kein Personal zu haben, das in der Lage oder gewillt wäre, zum Asta-Vorstand anzutreten. In unserer Listen hatten mehrere Personen wirkliches Interesse daran, Ämter im Vorstand zu übernehmen und sich bereits Gedanken zu Schwerpunkten, Projekten und Ausgestaltungen der Referate gemacht. Wir führten auch konstruktive Gespräche mit anderen Listen, jedoch entstand dabei keine mehrheitsfähige Koalition.

Zu konstituierenden Sitzung auf der der neue Vorstand gewählt werden sollte war daher keine Koalition gebildet, lediglich einzelne vorgeschlagene Kandidat_innen standen fest. Diese unsichere Situation änderte nichts daran, dass unsere Listenmitglieder Andreas Niegl und Anna Tenti sich wie geplant zur Wahl zum Asta-Vorsitzenden respektive zur Stellvertreterin aufstellen ließen. Beide wurden gewählt, ebenso wie Kira Christin Winkler (RCDS) und Raimund Haas (listenlos).

Wie machen wir weiter?

So lange es möglich ist in dieser Konstellation die Projekte, die uns am Herzen liegen zu verwirklichen, sehen wir keinen Grund darauf zu verzichten, die Möglichkeit zu bekommen, uns im Asta zu engagieren. Hier können wir für euch aktiv werden und unsere Überzeugungen auf den Campus tragen. Dazu gehört nach wie vor die Ablehnung von Seximus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus und jeglicher anderer Diskriminierungsform.

Mit den jetzt gewählten Personen können wir uns vorstellen, sowohl die anstehenden Arbeiten – wie die Verhandlungen zum Semsterticket und zu den Räumen der Studierendenschaft – als auch die Anliegen, mit denen wir zur Wahl angetreten sind zu verwirklichen: eine weitere Förderung der studentischen Kultur auf und jenseits des Campus, Ausbau und Unterstützung der Anlaufstellen für Studierende, die beispielsweise von Sexismus oder Rassismus betroffen sind, einen besseren Zugang und mehr Informationen für alle Studierenden zu ploitischen Ereignisse auch über die Hochschulpolitik hinaus. Aufgrund divergierender politischer Interessen, wird es aber keinen Koalitionsvertrag geben. Es werden auch keine Koalitionsverhandlungen mehr geführt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Asta, können euch aber garantieren, dass wir uns weiterhin uneingeschränkt für unsere bisherigen Inhalte einsetzen.

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Infostand auf dem Campus

wir sind auf dem Campus! Ihr findet an unserem Stand Seifenblasen, Informationen zur SP-Wahl, Infos zu unserem Programm und natürlich uns! Kommt vorbei! Vergesst nicht zu wählen! Heute, Dienstag, Mittwoch und nächste Woche Montag und Dienstag habt ihr noch die Chance eure Stimme abzugeben!

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