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Antidiskriminierungs-Workshop

in Kooperation mit dem Frauenreferat Uni DüsseldorfAlle wissen: Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Sexualität, ihres Geschlechts oder anderer Merkmale zu  benachteiligen, ist daneben. Aber sind mit der grundsätzlichen Ablehnung von Sexismus, Rassismus,
Homophobie und anderen Arten der Diskriminierung diese auch abgeschafft?
Inwieweit haben sich Vorurteile und Klischees, von denen wir täglich umgeben sind, in unsere eigenen Vorstellungen eingeschlichen und prägen diese?
Was können wir tun, um Diskriminierungen abzubauen?
Wir wollen in einem Workshop mit euch gemeinsam erarbeiten, was Diskriminierung sein kann und wie sie sich im Alltag äußert.

Dieser Workshop ist ausdrücklich für diejenigen gedacht, die Diskriminierung zwar ablehnen, sich aber noch nicht eingehender damit beschäftigt haben, was
sich dagegen unternehmen lässt – alle, die Vorkenntnisse haben, sind natürlich auch willkommen, diese sind aber nicht notwendig.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Am Montag, 14. Oktober 2013, um 14 Uhr. In Raum 25.22.U1.33, Achtung! Wir wollen pünktlich anfangen. 13.45 Uhr sammeln wir diejenigen vor der Bibliothek ein, die den Raum nicht finden.
Weitere Infos erfahrt ihr demnächst hier oder unter:
http://asta.uni-duesseldorf.de/referate/frauenreferat/

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Wahlergebnisse 2013 und der Wahlabend

Bei der Wahl zum Studierendenparlament haben wir 2 von 17 Sitzen erhalten. Damit haben wir uns im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Wir sind glücklich darüber, vielen Dank für Eure Stimmen! Das (vorläufige) Gesamtergebnis könnt Ihr hier sehen.

3kittyWeniger froh sind wir über die Stimmung auf der anschließenden Wahlparty in der Math-Nat-Fak. Nach dem Bangen auf die Wahlergebnisse durften von den Listen Reden am Mikrofon gehalten werden. Nach unserem Maunz- äh Redebeitrag rief ein weibliches Mitglied des Vorstandes des RCDS Düsseldorf uns einen lookistischen Spruch zu („ich wünsche mir gut aussehende Frauen!“). Nicht nur ist dies unangemessen und niveaulos auf einer Veranstaltung unter Studierenden und als erwachsen geltenden Personen, es bestätigt auch das Weltbild, in dem Frauen* nur dann etwas wert sind, wenn ihr Äußeres den Schönheitsnormen entspricht. Solche Meinungen sind nicht nur für Frauen* im hochschulpolitischen Umfeld herabwertend und potentiell abschreckend, sich in diesem Umfeld überhaupt zu betätigen. Auch in anderen Lebensbereichen sind hohe Standards an das Aussehen von Frauen* gesetzt, ihr Intellekt und ihre Leistungen hingegen herabgewürdigt und relativiert. Dies sind sexistische Denkmuster, weil solche Kommentare genau darauf abzielen, festzubetonieren, wo der Platz für Frauen* in dieser Gesellschaft ist. Dass eine Frau* diesen Kommentar gemacht hat, steht dabei übrigens in keinem Widerspruch, da Sexismus gesamtgesellschaftlich prägend ist.

Bestätigt wurde die sexistische Grundstimmung, die anfangs offen nur vom RCDS ausging, als wir den ekelhaften Kommentar vor allen Besuchern der Veranstaltung anprangerten. Aus verschiedenen Listenhintergründen hagelte es Buh-Rufe gegen uns. Wir lassen uns nicht beleidigen. Wir finden es zum Kotzen, dass weder andere Listen, noch der bisher bestehende AStA-Vorstand sich zu dieser mobartigen Stimmung geäußert und diese verurteilt haben. Es wird deutlich, welcher Umgangston toleriert wird und dass unser Anstoß zur Sexismusdebatte innerhalb von AStA und SP noch nicht auf Verstädnis und Umdenken gestoßen ist. Wir machen weiter. Wir sehen uns dieses Jahr im SP!

Eure Kitty Hooligans

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Wahlen zum Studierendenparlament 17. bis 21. Juni 2013

1014745_522361907819426_1669276714_oAuch dieses Jahr sind wir Liste 2 bei den Wahlen zum Studierendenparlament. Wir haben unsere Kätzchen zusammen getrommelt und hoffen auf Eure Stimme.

Damit Ihr auch wirklich wählen geht, haben alle antretenden Listen einen Gemeinsamer Wahlaufruf der Listen unterschrieben. Wir hoffen, Ihr nehmt euch das zu Euren süßen Herzen, die für Katzen und Kitties schlagen.

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Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Ermordung Hilarius Gilges

Wir möchten euch auf die von der Düsseldorfer „Gruppe Hilarius“ initiierten Gedenkveranstaltungen zum Gedenken an den Düsseldorfer Antifaschisten Hilarius Gilges hinweisen. Zum geschichtlichen Rahmen der Ermordung könnt Ihr den Ankündigungstext auf der Seite der Gruppe nachlesen. Dort heißt es zu Begin:

„Am 20. Juni jährt sich die Ermordung Hilarius Gilges zum 80. Mal. Aus diesem Anlass werden wir ein Gedenken in Form eines Spaziergangs abhalten. Wir starten an der Ritterstr. 36, dem Haus in dem Hilarius zuletzt wohnte und aus dem er in der Nacht des 20. Juni von Angehörigen der SA und SS verschleppt wurde. Von da aus werden wir über den „Hilarius-Gilges-Platz“ an der Kunstakademie hin zum „Joseph-Beuys-Ufer“, an dem seine bestialisch zugerichtete Leiche am Morgen des 21. Juni gefunden wurde. An der dortigen Gedenktafel für Hilarius Gilges werden wir im Rahmen einer Kundgebung mehrere Redebeiträge halten.“

Der Gedenkrundgang findet am 20. Juni ab 16 Uhr in der Ritterstr. 36 (Düsseldorf-Altstadt) statt. Weitere Veranstaltungen sind am 14. Juni: Vortrag über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Düsseldorf und am 22. Juni: Podiumsdiskussion zu Perspektiven linker Politik geplant. Weitere Informationen findet Ihr auf den verlinkten Seiten.

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Mehr Bewegung bei den Wahlen 2013

Nächste Woche gibt es wieder die Wahlen zum Studierendenparlament. Wer uns noch nicht kennt, dem empfehlen wir unser Wahlprogramm auf genau dieser Seite (zum Beispiel zum Thema Sicherheit, unsere Ideen für ein Genderreferat, oder unsere Meinung zur Zivilklausel)  und unseren Wahlflyer.

Alle machen Stände, wir bringen Bewegung ins Spiel – Flashmob gegen Sexismus Mittwoch Mittag um 12 Uhr vor der Bibliothek.

sexismus

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Festival contre le racisme 6. Juni bis 13. Juni 2013

In diesem Jahr wird auch an der HHU mal wieder das festival contre le racisme stattfinden. Den Aufruf dazu findet ihr unter der Seite des festival contre le racisme.

Die Veranstaltungen sind im einzelnen:

6.6.2013 18:30 Uhr in 22.01.HS.2B
Filmvorführung „The Truth lies in Rostock“

August 1992, Rostock – Lichtenhagen.

Die Polizei schaut zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern.

Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Facebook Event

8.6.2013 9:00 Uhr auf dem Uni Sportplatz

StandUp Cup – Antirassistisches Fußballturnier

http://standup-cup.org/

20:00 Uhr im SP Saal

StandUp Cup – Party und Siegerehrung

11.6.2013 18:15 Uhr in 23.21.U1.42

Vortrag Weiß, jung, „identitär“ – eine “neurechte” Jugendbewegung? Die
„Identitäre Bewegung“ als neuer Hype in der extremen Rechten

Referent: David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V., Magdeburg)

Eine gemeinsame Veranstaltung des Hochschulpolitikreferats des AStA der Heinrich-Heine-Universität und des Antifa-AK an der FH Düsseldorf. In Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

Sie kommen aus Frankreich und nennen sich dort “Bloc identitaire”. Junge, weiße (in ihrer Mehrheit) Männer, die eine Bewegung der “weißen Jugend Europas” werden wollen: gegen die vorgebliche Dekadenz des Westens, gegen  EinwandererInnen und Islam, gegen den von ihnen befürchteten “demografischen Tod” der sogenannten “autochthonen Bevölkerung”. Auch auf dem Campus in Düsseldorf wurden bereits Plakate und Aufkleber der „Identitären“ verklebt.

In Deutschland tritt die “Identitäre Bewegung” durch geschicktes virales Selbstmarketing auf und löste in der Rechten einen wahren Hype aus. Ist dies die nächste Stufe der popkulturellen Selbstinszenierung rechter Jugendkultur? Welche ideologischen Fundamente hat diese selbsternannte Bewegung? Ist sie ein rechtes Facebook-Phänomen oder ein neues Deutungsangebot rechter Jugendkultur? Diesen und anderen Fragen geht der Vortrag nach.

Facebook-Event

13.6.2013 18:30 Uhr in 23.21.U1.42

Workshop „Feindlichkeit gegen Sinti und Roma in Deutschland“

Referentin: Esther Quicker

In einem interaktiven Workshop sollen die Ausprägungen und Hintergründe der Feindlichkeit gegen Sinti und Roma in Deutschland, welche sich im Zuge der Einwanderungsdebatte gerade wieder zeigen kritisiert werden. Dabei werden auch ihre historischen Wurzeln, insbesondere die NS-Zeit und die Rolle der „wissenschaftlichen Zigeunerforschung“, beleuchtet.

Facebook-Event

Rücktrittserklärung von Kim aus dem AStA-Vorstand

Auf der SP-Sitzung am 16. Mai 2013 wurde die Debatte um Sexismus im Studierendenparlament und im AStA von uns angestoßen. Die aktuellen Vorfälle und der Umgang damit innerhalb der aktuellen Koalition haben uns dazu veranlasst, die Koalition zu verlassen. Für die Projekte, denen wir uns inhaltlich zugehörig fühlen, möchten wir uns weiterhin tatkräftig einsetzen und sind weiterhin zu konstruktiver Mithilfe bereit. Für AStA-Vorstandsmitglied Kim Hülsewede (Mitglied der Kitty Hooligans) war danach klar, auch aus dem AStA-Vorstand zurück zu treten, allerdings nicht, ohne ihre Gründe zu nennen und Wünsche für die zukünftige Zusammenarbeit zu äußern. Wir veröffentlichen daher hier ihre Rücktrittserklärung. Wir sind stolz auf Kim und die Arbeit, die sie für die Studierenden geleistet hat und noch leisten wird.
„Seit den Ereignissen vom 8.5. wird der Liste KittyHooligans u.a. Kompromisslosigkeit und mangelnde Gesprächsbreitschaft vorgeworfen. Wir werden aufgefordert, unsere Mitglieder zu denunzieren und zu verurteilen. Auch wenn diese Forderungen in ihrer größten Schärfe nicht von Seiten der Koalition kommen, hat es diese trotzdem versäumt, auch nur mit einem Wort darauf einzugehen, dass unsere vorhergehende Kritik berechtigt war – denn genau das, was wir befürchtet haben, ist auf der Männer-VV eingetreten: dass Antifeministen die Veranstaltung für ihre Belange nutzen und die Initiatoren mit diesen zusammen arbeiten.
Wir haben in Bezug auf die Einrichtung einer Anlaufstelle für Männer* wiederholt Vorschläge gemacht, Kritikpunkte und Bedenken geäußert. Wir haben uns nicht gegen die Initiatoren des Männerreferats gestellt, sondern die Gelegenheit genutzt mit diesen zu diskutieren. Trotz des Selbstverständnisses der Beteiligten als antisexistisch, auf deren Grundlage wir in eine gemeinsame Koalition getreten sind, wurde nicht auf unsere Anliegen als explizit (pro)feministische Liste eingegangen. Statt dessen sollte entgegen der zuvor getroffenen Absprachen die Männer-VV mit dem Ziel ein autonomes Männerreferat zu gründen durchgezogen werden. Angehörige des Vorstands und der Koalition stellten sich schützend vor eine Veranstaltung, die von vornherein
illegitim war.
In der am Montag verfassten und heute in der Campus Delicti erschienenen Stellungnahme des AStA – Vorstands wird erneut unterschlagen, dass allein das Vorhaben, so wie es sich auf der VV darstellte, nicht mit den Zielen der Koalition und des AStAs, die Antisexismus mit einschließen, vereinbar ist. Die Veranstaltung wird hier als „Diskussionsveranstaltung“ dargestellt. Dies spiegelt nicht die tatsächlichen Versuche, eine schnelle Abstimmung durchzuführen und Kritik zu unterbinden, wider. Die Veranstalter selbst waren nicht in der Lage, sexistische Verhaltensweisen wie das Beschimpfen und Auslachen von Frauen* zu unterbinden. Das in der Stellungnahme  erfolgte Bekenntnis zu einem respektvollen und toleranten Umgang hätte auch die anwesenden Frauen* schützen sollen, statt eine klar antifeministische Veranstaltungen zu unterstützen.
Offizieller Teil eines Vorstands zu sein, der sich nicht in der Lage sieht, sich von einer solchen zu distanzieren, indem Kritik an der Durchführung geübt wird, überschreitet für mich die Grenze dessen was ich bereit bin im Sinne der gemeinsamen Arbeit mitzutragen.
Um die Arbeit an den laufenden Projekten und innerhalb des Vorstands weiterhin zu gewährleisten halte ich es für eine praktikable Lösung seitens der verbliebenen Vorstandsmitglieder eine Projektstelle für mich einzurichten und mir gegebenenfalls die Befugnis, den Vorstand zu vertreten, einzuräumen.
Dabei handelt es sich insbesondere um:

  • Die Durchführung des und Teilnahme am CSD
  • Mithilfe bei der Planung und Durchführung des Sommerkult
  • Die Einrichtung eines Intersektionalitätszertifikats in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Studium Universale, Prorektorin für Studienqualität und Gleichstellung Bauschke-Hartung und weiteren Stellen
  • Verbesserung der Sicherheit auf dem Campus insb. nachts für Frauen*
  • der bereits einberufene runde Tisch mit der Mensaleitung am 27.5.
  • Erweiterung des veganen Angebots in der Mensa
  • Überführung der Sportreferate der Hochschulen Düsseldorf in einen Verein

Sexismus bekämpfen, Macker zu Katzenfutter – immer und überall!“

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